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Das Grab
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Autor H.P. Lovecraft
Veröffentlichungsdatum 1922
Bibliothek des Grauens
Vorgänger
Die Musik des Erich Zann
Nachfolger
Celephais

Das Grab ist eine von H. P. Lovecraft geschriebene Kurzgeschichte, die 1917 geschrieben, aber erst 5 Jahre später, 1922 in der Märzausgabe der Vagrant veröffentlicht wurde.

Handlung Bearbeiten

Nach der Entdeckung eines verschlossenen alten Mausoleums, welches der "Hyde" Familie angehörig ist, deren nahe Villa vor vielen Jahren niederbrannte, beschließt der junge Tagträumer Jervas Dudley das Grab zu öffnen. Doch das Mausoleum erweist sich als fest verschlossen und so beschließt der junge Tagträumer neben den Grab im Schlafe zu warten.

Viele Jahre später schläft Jervas erneut neben den Mausoleum ein und erwacht erst wieder am späten Nachmittag wobei er sich einbildet gesehen zu haben das übereilt Licht im Grab gelöscht wurde. Jervas kehrt nach Hause zurück wo er direkt in den Keller geht zu einer verrotteten alten Kiste in welcher sich der Schlüssel zum Mausoleum befindet. Sobald er danach das Grab betritt entdeckt er einen leeren Sarkophag mit den Namen "Jervas" auf dem Deckel. In der darauffolgende Zeit beschließt Jervas im Sarkophag zu schlafen, wobei jedoch die Nachbarschaft ihn angeblich dabei beobachtet immer noch außerhalb des Grabes zu schlafen.

Nun eine Angst gegen Feuer und Gewitter entwickelnd und sich sicher von den Nachbarn beobachtet zu werden beschließt Jervas eines Nachts bei einem heranziehenden Sturm trotz dessen erneut das Grab aufzusuchen.

Er sieht dabei die nahe Hyde Villa zu alter Größe restauriert und bemerkt eine Feier im Inneren welcher er daraufhin beitritt. Während der Feier schlägt ein Blitz in die Villa ein und ein Feuer bricht aus. Als Jervas sich einbildet im Feuer zu Asche zu verbrennen verliert er das Bewusstsein. Schreiend und Strampelnd findet er sich daraufhin in den Armen von zwei Männern wieder mit seinen Vater in der Nähe. Im Sturm wurde eine schmale Box freigelegt mit einer kleinen Porzellan Figur im inneren. Die Initialien "J.H." befinden sich darauf und sie repräsentiert das genaue Abbild von Jervas Gesicht. Wie sich herausstellt scheint Jervas die Reinkarnation von den verstorbenen Jervas Hyde zu sein. Dieser kam zurück um in den Grab seiner Vorfahren beerdigt zu werden, da seine Asche ursprünglich nach den Sturm und Abbrennen der Familien Villa vor vielen Jahren in alle Winder verweht wurde.

Jervas brabbelt hervor das er tatsächlich in den Grab schläft. Durch die mentale Instabilität betrübt beichtet der Vater das er derjenige ist welcher ihn beobachtete und Jervas habe niemals das Grab betreten, selbst das Schloss am Mausoleum sei immer noch unberührt.

Jervas wird daraufhin in ein Asylum eingewiesen und für Wahnsinnig befunden doch nicht ohne seinen immer noch treuen Diener zu bitten in das Mausoleum einzubrechen und zu erkunden. Dieser kommt der Bitte nach und stellt fest das sich in den Tiefen des Grabes tatsächlich ein Sarkophag mit den Namen "Jervas" befindet. Am Ende bittet Jervas darum in eben jenen Sarkophag beerdigt zu werden.